Erster Schul-Klimaschutzgipfel an der Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf mit prominenten Gästen

Am 1.9.2021 fand an der Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf ein erster Schul-Klimaschutzgipfel statt, der wesentlich von Schüler*innen organisierte wurde. Die Vorbereitungen liefen bereits weit vor den Sommerferien an und auch während den Ferien gab es für die jungen Klimaschützer*innen noch einiges zu tun.

Die Veranstaltung musste detailliert geplant und auch beworben werden. Unter Anderem berichtete die Wuppertaler Rundschau schon im Vorfeld von der Veranstaltung. Belohnt wurde die Arbeit durch einen erfolgreichen ersten Schul-Klimaschutzgipfel, der auch von prominenten Lokalpolitikern wie dem Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes besucht wurde.

Ziel der Veranstaltung war es, das fertige Klimaschutzkonzept der Schule vorzustellen und Forderungen an die Politik zu formulieren. „Wenn man sich anschaut, wie hoch die CO2-Emissionen unserer Schule sind, wird deutlich, dass dringend etwas getan werden muss“, fasst Florian Otto, der betreuende Lehrer das Fazit des von der Schule erstellten Schulklimaschutzkonzeptes zusammen. „Wir als Schüler*innen wollen natürlich unseren Beitrag dazu leisten, dass diese hohen CO2-Emissionen in Zukunft weniger werden“, sagt Sina Petkovic, „doch wir brauchen auch die Unterstützung der gesamten Schulgemeinschaft und vor allem auch von der Politik“.

Durch die Erhebung der CO2-Bilanz der Schule kommen einige Einsparpotenziale zu Tage: Den größten Anteil macht mit 70% die im Gebäude benötigte Energie aus (Wärme und Strom). Der Verkehr zur Schule und die Klassenfahrten machen weitere 26% aus und die Schulmensa, die bereits größtenteils Biolebensmittel verwendet, sowie der Papierverbrauch kommen zusammen auf 4%. Insgesamt kommen somit fast 1.300 Tonnen CO2 pro Jahr zusammen. Über 50 Vorschläge zu CO2-senkenden Maßnahmen haben die Schüler*innen daraufhin verfasst und benennen darin genau, wer für die Umsetzung zuständig wäre. „Das ist natürlich ganz oft die Stadt“, erklärt Jan-Ole Hübner und macht deutlich, dass die Schüler*innen ja keinen Radweg bauen können und natürlich auch nicht die Möglichkeit haben, eine neue Heizung zu installieren.

Oberbürgermeister Schneidewind zeigte sich sehr beeindruckt von dem, was die Schule ausgearbeitet hat und forderte die Schulgemeinschaft auf, weiter Druck zu machen, damit auch viele Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Ebenso Bezirksbürgermeister Scheuermann-Giskes, der seine Unterstützung zusagte und vorschlug, dass die Ergebnisse auch in einer Sitzung der Bezirksvertretung vorgestellt werden. Rats- und Umweltausschussmitglied Thomas Hahnel-Müller lobte das Engagement der Schüler*innen und regte an, das Projekt auch im Umweltausschuss vorzustellen.

Bei der Planung und beim Ablauf der Veranstaltung beteiligten sich alle Klassenstufen, von der 5. bis zur 13. Klasse. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung wurden Plakate für die Veranstaltung gemalt und Videos erstellt. Ein Video enthielt Informationen zu den Ergebnissen aus den einzelnen Arbeitsgruppen und ein Video befasste sich mit der Heizungsanlage der Schule.

Weitere Informationen:

Die CO2-Bilanz und das Klimaschutzkonzept der Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf finden Sie hier (PDF)

Das von den Schüler*innen erstellte Video zum Klimaschutzkonzept wird hier verfügbar sein:

Außerdem berichtete die Westdeutsche Zeitung über die Veranstaltung: (Link zur Veröffentlichung)


Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf

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